DIE ZEITZEUGEN - SUITE

Matthias Horndasch, Klavier & Sprecher. Begleitung: Roland Baumgarte, Cello, oder Elena Kondraschowa, Geige. Konzert mit Lesung aus Biografien Holocaust-Überlebender und Verfolgter des Nazi-Regimes.

 

DIE ZEITZEUGEN–SUITE ist ein auch für Schulen angelegtes musikalisch-historisches Kulturprogramm, ein emotionales Wechselspiel aus freiheitsatmender Klaviermusik zwischen Klassik & Jazz und musikalisch untermalter, hörbuchartiger Lesung aus den Biografien von 6 Zeitzeugen, deren starke Haltungen sowohl zur Erlebniszeit des Nationalsozialismus als auch im Alter anderen Mut machen, sich zu positionieren, sich nicht unterkriegen zu lassen und vor allem … nicht wegzuschauen! 

 

Zitiert wird aus den Büchern und TV-Interviews, welche der Musiker und Journalist Matthias Horndasch in Zusammenarbeit mit den Zeitzeugen Gerd Landsberg, Nachum Rotenberg, Salomon Finkelstein, Ruth Gröne geb. Kleeberg, Prof. Fritz G. Cohen und Edelgarde Reimer geb. von Witzleben (Tochter des Generalfeldmarschalls Erwin von Witzleben) entstehen ließ. Die Interviews im Netz: www.holocaust-survivors.eu u.  www.weiterleben-im-gespraech.de Die Bücher in internationalen Bibliotheken, in regionalen Gedenkstätten und teils im Handel:  www.horndasch.eu (Werke)  

 

Gastspiel-Dauer: Gute 80 Minuten plus kurze Pause.

 

Die Zeitzeugen: Ruths Großeltern wurden nach Riga transportiert, ihr Vater starb in Neuengamme, sie selbst überlebte als Tochter einer so genannten „Mischehe“. Gerds Angehörige wurden auch in Riga ermordet, er wurde von Lager zu Lager  bis nach Dachau deportiert und überstand die Grausamkeiten nur durch Zufälle. Die Leidensgeschichte von Nachum beginnt im Ghetto Lodz, ebenso wie die von Salomon. Die Jungen werden von einem zum anderen Lager verschickt, hungern und werden misshandelt, verlieren ihre Eltern. Der junge Fritz konnte noch rechtzeitig mit seinen Eltern nach Amerika fliehen und kämpfte kurz darauf als Angehöriger der US Army gegen Nazi-Deutschland. Edelgarde Reimer erlebte den Einzug der NSDAP in den Reichstag, erlebte die Schmach gegen ihre jüdischen Freundinnen und verlor ihren Vater nach dem gescheiterten Stauffenberg-Attentat an den Henker. 

 

Die Musik: „The Unknown“ und das spannungsgeladene „Opus 15“ aus Horndasch‘ s  deutsch-polnischem Ballettwerk „Die Anderen – Inni“, dem Film „Premièra“; „Moments Musicaux“, Widmung an „Sarah“, Suiten u.v.a.: „Klangbilder - mal unbefangen lichte Aquarelle, mal bedrückend triefende Ölgemälde“ so spricht Horndasch „alle Sinne der bewegt lauschenden Zuhörer“ an (Cellesche Zeitung); Ein „einfühlsames Klavierspiel, in dem klassisch wie jazzig anmutende Klänge die geschilderten Erlebnisse auf musikalische Weise ergänzen“(HNA); Horndasch ist ein „Grandioser Pianopoet“ (HAZ) der „Jazz sonatenhaft interpretiert“ (Günzburger Ztg.) …

 

Matthias Horndasch: Pianistisch & kompositorisch „zwischen leisem Wehen und urgewaltigem Beben“  (Krieger/NDR) spielt(e) solo u. mit meist eigenen Band-Projekten z.B. mit Leszek Zadlo, Joe DiCarlo, Laurent Fradelizi, Tony Lakatos, Oleg „Rool“ Rovner, Jürgen Attig u.v.a. Außerdem setzte er eine Vielzahl erfolgreicher deutscher wie internationaler Bühnen-, Film-  und Medien-Projekte um. Seit Juni 2001 moderiert er zudem monatlich „Die Weiße Runde ©  – Prominente im Talk für Toleranz“ für div. TV - und Radiosender. Mehr unter www.horndasch.eu , bei Wikipedia, im deutschen „Wer ist Wer“ und anderen Lexika. 

 

Kontakt info@horndasch.eu

Matthias Horndasch

(Foto G. Klähn)

Matthias Horndasch (Foto J.Giesel)
Matthias Horndasch (Foto J.Giesel)
Matthias Horndasch, Piano (Foto J.Werner)
Matthias Horndasch, Piano (Foto J.Werner)
Matthias Horndasch piano solo
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Horndasch Quartet - Demo
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Horndasch_Quartet_Shortcut.mp3
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